Die Junge Werkstatt - Berufsbezogene Jugendhilfe

Die Junge Werkstatt

Gütesiegel soziale und berufliche Integration
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Die Junge Werkstatt gGmbH - Leitbild und Satzung

Hier finden Sie die aktuelle Satzung der Jungen Werkstatt
Satzung (PDF 2,9MB)

Zielsetzung und Gesellschaftliche Einbindung

Die Junge Werkstatt ist mit ihrem Konzept „Arbeiten und Lernen“ eine Antwort auf die politische Verantwortung der Gesellschaft für die Berufsnot junger Menschen.

Unsere Zielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene, die aufgrund sozialer Benachteiligungen oder individueller Beeinträchtigungen auf ihrem Weg ins Arbeitsleben besonderer Unterstützung bedürfen. Ziel ist ihre berufliche und soziale Integration.

Ein Team von Fachkräften aus Handwerk, Sozialpädagogik und Verwaltung vermittelt dazu berufliche und lebensweltorientierte Schlüsselqualifikationen. In Maßnahmen zur Beschäftigung, Qualifizierung und Ausbildung unter realistischen Betriebsbedingungen erfahren die jungen Menschen berufliche Förderung und Unterstützung ihrer Persönlichkeitsentwicklung.

Dieses Angebot ist eingebunden in ein enges Netz von Partnern, Verbündeten und Kunden. Kooperation ist daher sowohl gesellschaftspolitisch als auch wirtschaftlich sinnvoll und notwendig.

Wir reagieren schnell und flexibel auf neue gesetzliche Grundlagen und veränderte Erfordernisse auf dem Arbeitsmarkt. Kernkompetenzen und Ausstattung der Einrichtung können auch eingesetzt werden, um weitere Gruppen arbeitsloser Menschen mit jeweils abgestimmten Konzepten ins Arbeitsleben einzugliedern.

Als Einrichtung der Berufsbezogenen Jugendhilfe sind wir Mitglied der Evangelischen Jugendsozialarbeit Bayern e.V.

Parteilichkeit und Chancengerechtigkeit

Die Junge Werkstatt versteht sich als Förderer und Anwalt ihrer Zielgruppe. Partei ergreifend eröffnen wir Lebenschancen und Entwicklungsperspektiven für diese Jugendlichen. Wir fordern, fördern und unterstützen jeden einzelnen jungen Menschen vor dem Hintergrund seiner persönlichen Situation.

Die Förderung der Eigenverantwortung im Rahmen eindeutig nachvollziehbarer Grenzen ist zentrales Prinzip.

Klare Wertorientierungen

Die Junge Werkstatt fühlt sich Grundwerten und Traditionen verpflichtet, die sowohl von der Menschenwürde jedes Einzelnen als auch von der zentralen Bedeutung von Arbeit und Beruf in unserer Gesellschaft ausgehen. Als Bildungsträger und Ausbildungsbetrieb beziehen wir eindeutig Position in der Gesellschaft und bieten Jugendlichen zugleich Halt und Orientierung.

Wir vertreten humanistische Wertvorstellungen vom Zusammenleben von Menschen in Gemeinschaften, demokratische Grundorientierungen und christliche Werte. Arbeit und Beruf sehen wir als Identität stiftenden Wert. In Abhängigkeit von der Arbeitsmarktsituation müssen wir aber auch auf sinnvolle Lebensentwürfe mit Phasen ohne Erwerbsarbeit vorbereiten.

Wir leben diese Werte und sind Vorbilder für die Jugendlichen. So unterstützen wir sie bei der Bildung ihrer Identität und der Entwicklung ihrer Persönlichkeit.

Berufliche und soziale Integration

Die Junge Werkstatt sieht es als ihre Hauptaufgabe an, Jugendlichen eine realistische Lebens- und Berufsperspektive zu vermitteln und sie zu beruflicher Arbeit und dem erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung zu befähigen. Dazu gehört neben der soliden beruflichen Qualifizierung vor allem die Vermittlung von Lebensorientierung, sozialen Kompetenzen und politischer Bildung.

Lebenslanges Lernen und Qualität

Die Junge Werkstatt zeigt den Jugendlichen die enorme Bedeutung eines stetigen Lernprozesses. Auch wir MitarbeiterInnen entwickeln uns kontinuierlich weiter durch Fortbildungen und kritische Auseinandersetzung mit der Qualität unserer Arbeit: So sichern wir die hohen Qualitätsstandards als Bildungsträger und als Handwerks- und Dienstleistungsbetrieb.

Qualitätssicherung, betrieblicher Umweltschutz sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz sind zentrale Anliegen unserer Einrichtung.