Die Junge Werkstatt - Berufsbezogene Jugendhilfe

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Zwei Innungssieger aus der Jungen Werkstatt!

Daniel Hefner und Steve Mönnekemeier auf den Plätzen eins und zwei bei der Gesellenprüfung der Metallbauer, Fachrichtung Konstruktionstechnik.

Daniel Hefner (links) und Steve Mönnekemeier

Daniel Hefner (links) und Steve Mönnekemeier

So leuchtet es selten aus der vorwiegend blau-schwarzen Schlosserei wie Anfang März, als die Prüfungsergebnisse der Gesellenprüfung bekannt wurden. Die frischgebackenen Schlossergesellen und Innungssieger Daniel Hefner (23) links im Bild, und Steve Mönnekemeier (22) strahlen um die Wette. Sie haben ihre dreieinhalbjährige Ausbildung in der Jungen Werkstatt mit einer Spitzenleistung abgeschlossen.

Schlossermeister Robert Baindl ist stolz auf seine ehemaligen Azubis. Wenn sie grinsend verkünden „Unser Meister ist einfach der beste!“, dann verweist er auf die besonderen Bedingungen, unter denen Die Junge Werkstatt ausbilden kann. „Aufgrund unseres Konzepts kann ich mich den jungen Leuten sehr intensiv widmen. Es entsteht eine persönliche Beziehung. Dadurch kann ich sehr gut einschätzen, wer was leisten kann. Die Azubis müssen von Anfang an selbständig arbeiten und Entscheidungen treffen. Das fordert ihren Ehrgeiz und ihr Verantwortungsbewusstsein heraus.“ Aber was ist mit den Fehlern, die dadurch vorprogrammiert sind? „Alle Arbeiten werden gründlich vor besprochen. Aber es kann natürlich etwas schief gehen. Fehler sind dazu da, um zu lernen.“

Die ABM-Zeit, die die beiden ausgezeichneten Gesellen vor der Ausbildung in der Werkstatt absolvierten, ist für den Meister ein wertvolles Instrument: „In dieser Zeit können sich die Jugendlichen persönlich festigen und klar werden, was sie beruflich wollen. Die Zusammenarbeit mit Sozialpädagogen ermöglicht darüber hinaus die Überwindung persönlicher Krisen, die immer wieder auftreten, und an denen sonst so manche berufliche Laufbahn scheitert.“