
Die Junge Werkstatt ist sowohl als Jugendhilfeeinrichtung als auch als Dienstleistungsbetrieb ein kompetenter und qualitätsorientierter Partner. Seit der Gründung im Jahr 1975 entwickeln wir unsere pädagogischen und handwerklichen Standards kontinuierlich weiter. Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung sind in unserer Betriebsstruktur fest verankert.
Seit dem Start der Qualitätsoffensive in der Berufsbezogenen Jugendhilfe (BBJH) in Bayern im Jahr 2000 messen alle Jugendwerkstätten in diesem Fachgebiet die Qualität ihrer Arbeit nach einheitlichen fachlichen Standards. Die Junge Werkstatt unterzog sich im Frühjahr 2008 bereits zum zweiten Mal einer Qualitätszertifizierung durch externe Prüfer und konnte am 05. Juni das Gütesiegel soziale und berufliche Integration mit einem bayernweit herausragenden Prüfungsergebnis entgegennehmen.
Aus dem Auditbericht 2008 der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Bayern, Abschnitt Gesamtbewertung:
"Die Junge Werkstatt Augsburg gehört zu den ältesten Einrichtungen der BBJH in Bayern. Ihr wurde im Jahr 2005 das erste Gütesiegel für berufliche und soziale Integration der LAG Jugendsozialarbeit Bayern verliehen.
Das im April 2008 durchgeführte zweitägige Audit hat die außergewöhnliche Qualität und Vorreiterrolle dieser Einrichtung erneut bestätigt. In den meisten Geschäftsbereichen werden die zur Erreichung des Gütesiegels notwendigen Werte weit übertroffen."
Basis für diesen Erfolg sind die hohe Professionalität und die intensive Kooperation unseres Fachteams aus Handwerk, Sozialpädagogik und Verwaltung. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen hinter dem Grundprinzip „Erziehung durch Beziehung“. Sie lassen sich auf die jungen Menschen ein, respektieren sie in ihrer Persönlichkeit, stoßen aber auch ganz gezielt deren Persönlichkeitsentwicklung an und fordern ihre Beteiligung heraus.

Die Junge Werkstatt sieht hohe handwerkliche Qualität und konsequent praktizierten Umwelt- und Gesundheitsschutz als zukunftsträchtige Basis für den Betrieb. Wir vermitteln diese Werte im Arbeitsalltag auch an die Jugendlichen. Unsere Kunden schätzen Meisterqualität, umweltschonende Produktion und natürliche Materialien. Für uns war es daher folgerichtig, das staatlich anerkannte Managementsystem nach den Richtlinien des Qualitätsverbunds umweltbewusster Betriebe (QuB) in der Jungen Werkstatt aufzubauen. Als Teilnehmer am Umweltpakt Bayern verpflichten wir uns, den betrieblichen Umweltschutz über die gesetzlichen Vorgaben hinaus zu verbessern.
Seit 2008 planen wir jährlich geeignete Umwelt entlastende Maßnahmen sowie Maßnahmen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.
Mit Hilfe einer Brikettierpresse wollen wir in unserer Schreinerei die anfallenden Holzspäne zu einem hochwertigen Energieträger aufbereiten und zugleich den Umgang mit dem Gefahrstoff Holzstaub auf ein Minimum reduzieren. Die ca. 20.000 € teure Anlage soll mit Spenden und Sponsorengeldern finanziert werden und bis Ende des Jahres in Betrieb gehen.
Weiterhin sind für 2010 geplant:
Aufgrund von Schwierigkeiten bei der Erhebung der Verbrauchsdaten für unsere angemieteten Räume liegt derzeit erst für das Jahr 2008 eine abgeschlossene Umweltbilanz vor. Im Mittelpunkt der Umweltziele stand im Jahr 2008 eine Reduzierung der CO2-Emissionen.
Das haben wir erreicht:
| durchschnittlicher Kraftstoffverbrauch aller Firmenfahrzeuge pro 100 gefahrene Kilometer: | 2007 |
2008 |
10,24l |
9,80l |
| CO2-Emission beim Stromverbrauch pro Mitarbeiter: | 2007 |
2008 |
936kg |
890kg |
Weitere erfolgreiche Maßnahmen waren:
Gabi Witt, Malermeisterin, hat sich für unser QuB-Management besonders qualifiziert und fungiert als Ansprechpartnerin für Umwelt- und Qualitätsfragen.